Exorzismus mit Todesfolge in Belgien: der Bruder tritt als Zeuge auf

Acht Jahre erbitterter Kampf um Gerechtigkeit. Fouad Hachmi, der Bruder von Latifa Hachmi, die im Jahre 2004 durch Exorzismus getötet wurde, ist von einem geradezu transzendentalen Auftrag besessen: die Leute, die seine Schwester getötet haben, ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Da die junge Frau nicht schwanger werden konnte, hatten fünf selbsternannte Exorzistinnen mit Zustimmung ihres Ehegatten den Tod der jungen Frau herbeigeführt, nachdem sie dem unter dem Namen Roqya (الرقية) bekannten islamischen Exorzismus unterzogen wurde. Die Exorzistinnen wurden seinerzeit von einem Gericht zu einer geringfügigen Strafe wegen „Behandlungsfehler mit Todesfolge“ verurteilt.

Am vergangenen Montag wurde das Gerichtsverfahren neu aufgenommen, der Exorzismus wird nunmehr als „Folterung mit Todesfolge“ qualifiziert. Während seiner Zeugenaussage schilderte Fouad Hachmi seinen Schmerz, seinen Groll und seine Erwartungen. […]

Aus seiner Zeugenaussage:

„Diese Frauen haben bei meiner Schwester wiederholt vaginale Massagen gemacht und haben ihr ihre Hände so tief in den Mund gesteckt, dass bei Latifa die Halsschlagader geplatzt ist.“
Quelle: http://www.fdesouche.com/301141-affaire-de-lexorcisee-a-mort-en-belgique-le-frere-de-latifa-hachmi-temoigne

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Eine Liste zugelassener islamischer Exorzisten – auch solche in europäischen Ländern! – findet sich hier:

http://www.islam-universe.com/Exorcism.html#Exorcist_List