Spanien im Kampf gegen die schleichende Islamisierung [2. Teil]. Von Soeren Kern

Im September 2011 gab die Regionalregierung in Katalonien bekannt, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 14 muslimische Zwangsehen aufgedeckt und in 24 Fällen die genitale Verstümmelung von muslimischen Mädchen verhindert werden konnte.

Im Dezember 2011 kam es erstmals in Spanien in der Gemeinde Lérida zur Verhängung eines Burka-Verbots, das für alle öffentlichen Einrichtungen gilt. Frauen, die gegen das Verbot verstoßen, riskieren eine Geldstrafe von bis zu 600 Euro.

Im Januar 2010 wurde 
Mohamed Benbrahim, ein Imam in der Stadt Tarragona in der Nähe von Barcelona, ​mit der Begründung verhaftet, er hätte Ghailan Fatima, eine 31-jährige Marokkanerin, dazu gezwungen, den Hidschab – eine islamische Kopfbedeckung – zu tragen. Der Imam hatte damit gedroht, das Haus der Frau niederzubrennen, weil sie eine „Ungläubige“ sei, außerhalb ihrer Wohnung einer Arbeit nachgehe, ein Auto fahre und nicht-muslimische Freunde habe.

Im Dezember 2009 hatten neun Islamisten in der Stadt Reus, ebenfalls in der Nähe von Barcelona, ​​eine Frau entführt, ihr wegen Ehebruchs nach Scharia-recht den Prozess gemacht und sie zum Tode verurteilt. Der Frau gelang es noch knapp vor der Hinrichtung, sich in eine lokale Polizeistation zu flüchten.

In einem anderen Fall fällte ein Gericht in Barcelona einen Schuldspruch über Mohamed Kamal Mustafa , einen in einer Moschee in der südspanischen Stadt Fuengirola tätigen muslimischen Geistlichen, wegen Anstiftung zur Gewalt gegen Frauen; er hatte ein Buch mit dem Titel „Frauen im Islam“ veröffentlicht, in dem er Männern riet, wie sie ihre Ehefrauen zu schlagen hätten, ohne belastende Spuren zu hinterlassen. Mustafa zeigte keinerelei Reue und bezeichnete seine 22-tägige Haftstrafe als eine „Gelegenheit zur spirituellen Einkehr.“

Diese Konfliktfälle – und es gibt ihrer hunderte weitere – sind Vorboten der Dinge, welche auf uns noch in weitaus verstärktem Maße zukommen werden, zumal die muslimische Bevölkerung in Spanien sprunghaft in die Höhe schnellt.

Die muslimischen Geburtenraten sind mehr als doppelt so hoch wie diejenigen der alternden bodenständigen spanischen Bevölkerung. Spanien hat derzeit eine Geburtenrate von rund 1,4, die somit weit unter dem Faktor 2,1 liegt, der erforderlich wäre, um den gleichmäßigen Fortbestand der Bevölkerung zu garantieren. Bei Fortsetzung des derzeitigen Trends sagen Demographen in etwa zwei Generationen den Rückgang der bodenständigen spanischen Bevölkerung auf die Hälfte voraus, während im gleichen Zeitraum sich die muslimische Bevölkerung Spaniens vervierfachen würde.

Das spanische Neujahrsbaby des Jahres 2012 hieß Fatima; ihre Eltern sind Muslime. Einer Schätzung zufolge haben 75% aller in Spanien am 1. Januar 2012 geborenen Babys Eltern mit Migrationshintergrund, die zumeist aus Marokko stammen.

Soeren Kern ist Senior Fellow für Europäische Politik an der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Strategic Studies Group. Hier sein Facebook-Auftritt.

Quelle: http://www.stonegateinstitute.org/2928/spain-islamization